Sich wehren lohnt sich: Abbaumassnahmen im Aargauer Gesundheitswesen abgewehrt

Die angekündigten Abbaumassnahmen im Aargauer Gesundheitswesen gaben Anlass zu befürchten, dass die Gesundheitsversorgung der Aargauer Bevölkerung ernsthaft gefährdet sei. Gemeinsam mit anderen Arbeitnehmerverbände im Gesundheitswesen hat sich der VPOD erfolgreich gewehrt und der Grosse Rat hat schlussendlich auf einige happige Massnahmen verzichtet.

Protestkundgebung gegen Abbaumassnahmen im Kanton Aargau vom 8. November 2016

Mit der Kampagne «Das ist krank» hat sich der VPOD mit zahlreichen Arbeitnehmerverbände im Gesundheitswesen und den Personalkommissionen der Aargauer Spitäler gegen die geplanten Abbaumassnahmen im Gesundheitswesen reagiert. Die Verbände befürchteten, dass die angekündigten Massnahmen die Gesundheitsversorgung der Aargauer Bevökerung ernsthaft gefährdet sei und dass das Personal im Gesundheitsbereich noch einmal massiv unter Druck kommen würde.
Wie sich gezeigt hat, lohnt es sich, sich zu wehren! Der Grosse Rat des Kantons Aargau hat die Debatte zu den Sanierungsmassnahmen abgeschlossen und verzichtet auf folgende Massnahmen:

  • Reduktion Gemeinwirtschaftliche Leistungen an Spitäler/Verschiebung Beitritt Konkordat für ärztliche Weiterbildung
  • «Ambulant vor stationär»
  • Retrospektive Codier-Prüfung
  • Kürzung bei Pro Infirmis, Beratungvon Nicht-IV-Berechtigten
  • Streichung der Beiträge an den Verein Elternnotruf, die Dargebotene Hand
  • «DataWarehouse» im Gesundheitswesen

Dies ist ein grosser Erfolg für unsere Kampagne und die Petition! Wir konnten uns erfolgreich gegen gewichtige Abbaumassnahmen wehren und die kantonale Politik davon überzeugen, dass die vorgeschlagenen Massnahmen der Aargauer Bevölkerung schaden. Die Personalverbände und Arbeitnehmerorganisationen wehren sich weiterhin gegen den Abbau im Aargauer Gesundheitswesen.