Kinderbetreuung geht uns alle an!

Von Juli bis September lancierte der VPOD Aargau/Solothurn eine Umfrage bei den KiTa-Mitarbeitenden, um herauszufinden, wie die Einrichtungen mit der aktuellen Situation umgehen und welche Forderungen die KiTa-Angestellten haben.

Die Corona-Krise hat verdeutlicht, wie unabdingbar die familienergänzende Kinderbetreuung für das Funktionieren der Gesellschaft ist. Und genau deshalb ist es wichtig, dass die KiTas gestärkt aus der Krise hervorgehen. Denn viele der grundsätzlichen Probleme, wie beispielsweise die Unterfinanzierung der Betreuungsplätze, bestanden bereits lange vor Covid-19. Um den Ausstieg aus der Corona-Krise also zu schaffen, reicht es nicht, die bestehenden Kinderbetreuungsplätze zu erhalten, vielmehr muss die Anzahl der Betreuungsplätze weiter ausgebaut werden. Die Konsequenzen aus einem solchen Ausbau müssen klar bessere Arbeitsbedingungen für das Personal sein, dies zeigt die Umfrage deutlich. Bessere Löhne, ein Betreuungsschlüssel, der auch ohne Lernende und Praktikant*innen eingehalten werden kann sowie mehr gesellschaftliche Wertschätzung sind Forderungen, für die sich das Personal der Kinderbetreuung schon lange stark macht.

Die Broschüre mit den Ergebnissen der Umfrage gibt es als Download.

Corona ist noch nicht vorbei, es wird noch eine Weile dauern, bis der Normalbetrieb wieder möglich ist. Wichtig bleibt, dass die Angestellten in der Kinderbetreuung geschützt werden. Die öffentliche Anerkennung für die wichtige und systemrelevante Arbeit der Kinderbetreuer*innen hat zwar gutgetan, jetzt müssen aber die Forderungen des Personals gehört werden.

Wir bleiben dran!

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