Entschädigung der Spitäler für Ausfälle und Zusatzkosten dringend nötig

Der VPOD Aargau unterstützt das Vorhaben der Regierung, die Aargauer Spitäler für die durch die Pandemie angefallenen Ausfälle und Zusatzkosten zu entschädigen.

Mit der Vorlage «Entschädigung der Spitäler für COVID-19-bedingte Vorhalteleistungen (Ertragsausfälle und Zusatzkosten)» sollen die Aargauer Spitäler und Kliniken für die angeordneten Ertragsausfälle und die Zusatzkosten rund um die Behandlung von COVID-19-Patienten während der gesamten Dauer der Coronavirus-Pandemie angemessen entschädigt werden. Es ist für den VPOD zwingend notwendig, diese voll zu entschädigen, um weitere Abbaumassnahmen bei Spitäler und Kliniken zu verhindern, die vor allem das Personal stark betreffen. Gerade in der jetzigen Situation wäre ein Abbau aufgrund der entstandenen Defizite eine fatale Entwicklung für das Aargauer Gesundheitswesen.

Die Coronakrise hat uns gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitswesen mit genügend
Fachpersonal für die Bevölkerung des Kantons Aargau ist. Der VPOD Aargau erwartet, dass die
Spitäler und Kliniken in unserem Kanton unterstützt werden, aber auch, dass man von der bisher
angewandten und schädlichen Ökonomisierung des Gesundheitswesens wegkommt. Es sind nun
neue Konzepte nötig, um der Personalknappheit entgegenzuwirken. Dies geht nur, wenn den Angestellten im Gesundheitswesen gute Arbeitsbedingungen angeboten werden können und die Gesundheitsinstitutionen genügend Ressourcen erhalten. Es ist schon jetzt absehbar, dass aufgrund der Zuspitzung einer langjährigen, schlechten Entwicklung in den Gesundheitsberufen in naher Zukunft mit vielen Berufsaussteiger*innen zu rechnen ist. Dies muss der Kanton Aargau mit allen Mitteln verhindern.

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